Schulreferat Bielefeld Andrea Seils

Informationen

Kommende Veranstaltungen

Supervision für Religionslehrer/innen

Kostenloser „Schnuppertermin“ für Interessierte und Start einer neuen Jahresgruppe

Supervision ist eine Beratungsmethode zur Verbesserung der Arbeitszufriedenheit. Sie setzt sich konstruktiv mit Erlebnissen, Problemen, Konflikten und Fragen aus dem beruflichen Alltag auseinander, indem die Teilnehmenden eigene Situationen einbringen und durch lösungsorientierte Gesprächsführung klären:

   Wie entdecke ich meine Ziele und Wünsche?

   Was will ich wie verändern?

   Welche Möglichkeiten kann ich wie nutzen?

   Wie kann ich meine Anliegen verständlich machen?

   Wie kann ich meine Erkenntnisse umsetzten?

Dieser Kurs wird von den Schulreferaten Bielefeld, Gütersloh/Halle und Paderborn finanziell unterstützt. Als Eigenanteil berechnen wir 16,50 € pro Person und Termin (à 90 Minuten). Die Anzahl der Kurstermine ergibt sich aus der Anzahl der Teilnehmenden plus einem Auswertungstermin. Sie werden zu Beginn von der Gruppe vereinbart. Eine Anmeldung ist nur für den gesamten Kurs möglich. Nutzen Sie den kostenlosen „Schnuppertermin“ am 20. Februar zum Kennenlernen von Menschen und Methoden!

Dienstag, 20. Februar 2018 - 17:00 bis 18:30
Haus der Kirche, Bielefeld
Mit Kindern über Gott reden. Arbeiten mit dem Gotteskoffer

Glaube im Sinne von Gottvertrauen ist eine wichtige Ressource, die Kindern und Jugendlichen Halt im Leben vermitteln kann. Doch die Inhalte des christlichen Glaubens sind nicht nur Heranwachsenden fremd geworden.

Der "Gotteskoffer" basiert auf den Forschungsergebnissen von Anna-Katharina Szagun und ihrem Konzept "Glaubenswege begleiten". Er enthält eine Vielzahl von Gegenständen, mit denen die biblischen Metaphern von Gott dargestellt werden können. Dazu gibt es einen Leitfaden, mit dem Gespräche über die eigenen Gottesvorstellungen eröffnet und gefördert werden können.

Das Arbeiten mit dem Gotteskoffer hat das Ziel, Selbst- und Gotteskonzeptionen auszudrücken und ggf. neu zu konstruieren. Dabei bleibt das Ergebnis individuell und in Nähe oder Distanz zum biblischen Konzept stehen. Gleichzeitig werden jedoch die jeweiligen inneren Konzepte bewusst gemacht. Das Material kann auch dazu genutzt werden, um die Lernausgangslage der Mitglieder einer Lerngruppe zu diesem zentralen Thema zu erkennen.

Hinweis: Die Ausleihe des Materialkoffers setzt die Teilnahme an dieser Fortbildung voraus. Sie wird bei Bedarf im nächsten Schuljahr wiederholt.

Donnerstag, 22. Februar 2018 - 15:00 bis 17:30
Haus der Kirche, Bielefeld
Religiöse und weltanschauliche Vielfalt als Problem und Chance im RU

Die EKD-Denkschrift zu Religionsunterricht "Religiöse Orientierung gewinnen" (2014) setzte sich mit der gesellschaftlich notwendigen Pluralitätsfähigkeit auseinander. Sie betonte das besondere Profil dieser Kompetenz für den religiös-weltanschaulichen Bereich: ohne Wissen und Verstehen des anderen ist eine angemessene Beurteilung nicht möglich.

Im Religionsunterricht ist diese Vielfalt längst Alltag: Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Konfessionen und Religionen wie auch Religionsdistanzierte begegnen sich hier. Wie kann hier ein Dialog gelingen, der  weder exklusivistisch von pauschaler Abgrenzung noch von bloßer Relativierung bestimmt wird, sondern der respektvoll mit Menschen anderer Glaubenshaltungen umgeht und  zugleich einer erkennbaren und glaubwürdigen evangelischen Perspektive Raum gibt?

Pfarrer Andreas Hahn ist Beauftragter  für  Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche von Westfalen und war viele Jahre als Religionslehrer tätig. Er wird in diese Problematik einführen und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Donnerstag, 01. März 2018 - 15:30 bis 18:00
Haus der Kirche, Bielefeld
Infoveranstaltungen  Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (KoKo)

(Kooperationsveranstaltung zwischen dem Ev. Kirchenkreis Paderborn und dem IRuM)

Wir möchten Sie gerne umfassend über die Möglichkeiten und Anforderungen des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts in ihrer Schule informieren.

Natürlich soll dabei genug Raum für alle ihre Fragen rund um die Einführung von KoKo sein.

Für den Kirchenkreis Bielefeld.

Dienstag, 06. März 2018 - 15:00 bis 18:00
Haus der Kirche, Bielefeld
Der Kirchenraum als Lernort. Einführung in die Kirchraumpädagogik für die Schule

Kirchenpädagogik ist eine spezielle Form der Lernortpädagogik. Mit großer Methodenvielfalt fördert sie individuelle Zugänge zu Glaubensthemen, indem sie die Architektur und die Ausstattung einer Kirche entdeckend erfahrbar werden lässt. Durch die „Sprache der Steine“ können Kirchen verstanden werden als gebautes Glaubensbekenntnis. Menschen jeden Alters, denen Kirche fremd (geworden) ist, können so (neu) Zugänge finden.

Im Rahmen dieser Fortbildung erleben die Teilnehmenden eine exemplarische kirchenpädagogische Übung in der Praxis und bekommen eine theoretische Einführung in das didaktische Konzept der Kirchenpädagogik. Anwendungsorientiert werden Möglichkeiten von kirchenpädagogischen Einheiten in der Schule diskutiert und relevante Literatur und Medien zum Thema vorgestellt.

Dienstag, 13. März 2018 - 14:00 bis 17:00
Haus der Kirche, Bielefeld
Keine Gewalt! Info-Veranstaltung zur Ausbildung zum Deeskalationstrainer/zur Deeskalationstrainerin

An diesem Nachmittag können Sie sich über die Ausbildung zum
„Deeskalationstrainer/in gegen Gewalt und Rassismus der Gewalt
Akademie Villigst“ informieren: Neben allgemeinen Informationen erhalten
Sie durch praktische Übungsbeispiele auch einen Einblick in die
praxisnahe, erlebnis- und erfahrungsorientierte Methodik dieser
Ausbildung.
Die Referentin, Dipl. Sozialarbeiterin Sylke Kleine-Beckel, ist
Deeskalations- und Lehrtrainerin der Gewalt Akademie Villigst
Mit dieser kostenlosen Veranstaltung möchten wir Ihnen zugleich eine
Entscheidungshilfe geben, ob diese Ausbildung für Sie in Frage kommt.
Denn im September 2018 startet eine neue Ausbildungsgruppe für
Bielefeld/Herford, die mit der Zertifizierung im Januar 2020 abschließen
wird. Inhaltlich wird es darin u.a. um Themen wie „Rassismus“,
„Mobbing“, „Traumapädagogik“ und „Interventionen in

Gewaltsituationen“ geben. Der Ausbildungsort wird Herford sein.

Siehe auch: www.gewaltakademie.de

Dienstag, 17. April 2018 - 15:00 bis 18:00
Haus der Kirche, Bielefeld
Sexualisierte Gewalt und sexualisierte Grenzverletzungen an Schule

Mit sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen sind alle Schulformen konfrontiert. Dabei ist der Übergang von einvernehmlichen Handlungen, sexualisierten Übergriffen bis hin zu sexualisierten Gewalthandlungen fließend und nicht immer klar voneinander abzugrenzen. Dies macht den Umgang mit solchen Situationen für Schulen häufig schwierig und erfordert eine Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Die Fortbildung stellt ein Kooperationsprojekt des Evangelischen Schulreferates, der Polizei, pro familia, der Mädchenberatungsstelle, der Ärztliche Beratungsstelle sowie der Regionalen Schulberatungsstelle. Das Ziel ist es, die Krisenteammitglieder im Umgang mit sexualisierten Übergriffen, Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt im Kontext Schule zu stärken.

In der Fortbildung sollen zum einem die Grundlagen zum Thema geklärt werden. Dies beinhalten neben der Definition von sexualisierter Gewalt und sexuellen Grenzverletzungen auch die Erläuterungen der diversen Konstellationen von Tätern und Opfern als auch die Auswirkungen auf die Opfer.

Weiterhin soll das Thema unter rechtlichen Aspekten beleuchtet werden. Hier sollen Informationen zum Sexualstrafrecht gegeben werden sowie Grundsätze einer Anzeigenaufnahme, des Ermittlungsverfahren und des Strafprozesses dargestellt werden. Zudem werden Hinweise auf eine anzeigenunabhängige Spurensicherung gegeben. Es wird eine Brücke zu den Unterstützungssystemen geschlagen, indem Hilfeeinrichtungen dargestellt werden und die Unterstützung bei der anschließenden Fallbearbeitung erörtert wird.

Die erfolgreiche Gestaltung des schulischen Krisenmanagements bei sexualisierten Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt ist ein weiterer, relevanter Aspekt in der Fortbildung. Wichtige Punkte sind hierbei die schulischen Handlungsmöglichkeiten, der Umgang mit den beteiligten Kindern und ihren Sorgeberechtigten, die Kommunikation innerhalb der Schule sowie die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern. Im Bereich der Prävention und Intervention soll neben spezifischen Programmen auch die Darstellung der jeweiligen positiven und negativen Bedingungsfaktoren hierfür eine zentrale Rolle einnehmen.

Dienstag, 24. April 2018 - 13:30 bis 18:00
Haus der Kirche , Bielefeld