Schulreferat Herne - Arnd Röbbelen

Informationen

Kommende Veranstaltungen

Eine der Schüler*innen nach wie vor stark bewegenden Frage im Religionsunterricht lautet: „WARUM?“ Gemeint ist damit die Frage, wie Gott zulassen kann, dass Menschen leiden, Opfer werden, einander Fürchterliches antun, nicht eines natürlichen Todes sterben. Für viele führt dieses Problem in die Religionskritik oder auch den Atheismus.

Bei der Theodizeefrage geraten auch unsere „Gottesbilder“ miteinander in Konflikt: lieb? gütig? gnädig? allmächtig? Biblisch greift diese Frage die Hiob-Dichtung auf. Noch näher an der Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler ist Esther Maria Magnis‘ Buch „Gott braucht dich nicht“. Von unterrichtlichen Erfahrungen mit beiden Texten soll berichtet werden. Zudem ist von der „didaktischen Dezenz“ bei der Behandlung dieses Themas zu reden.

Ausgehändigt werden Materialien für den Einsatz in der Oberstufe.

Dienstag, 25. September 2018 - 15:30 bis 18:00
Saal des Evangelischen Kinderheims

Für die Gestaltung der Advent- und Weihnachtszeit werden hier unterschiedliche Godly Play-Materialien angeboten: Die Bedeutung der einzelnen Adventssonntage bezogen auf die Weihnachtsbotschaft; die Geschichte der Heiligen Familie in ihrer Spannung zwischen Weihnachten und Ostern; von der Entdeckung des Geheimnisses der Heiligen Drei Könige.

An diesen Beispielen erläutert die Referentin die Grundzüge der Godly-Play-Methode, stellt neutestamentliche Materialien vor und gibt Hinweise für deren Einsatz in Kita und Grundschule. Alle Teilnehmenden können einen Reader bekommen, der in digitaler Form zur Verfügung gestellt wird. Dafür müssen Sie einen Speicherstick mitbringen.

Montag, 12. November 2018 - 15:00 bis 18:00
Matthäuszentrum

Viele unterschiedliche Perspektiven, Kulturen, Religionen und Werte treffen in der Schule zusammen. Sie stellen in Frage und/ oder bereichern sich gegenseitig. Auch die Fächergruppe Religion und Philosophie verändert fortlaufend ihr Gesicht. Jüdische, christliche, muslimische, alevitische Lehrkräfte im Fach Philosophie kommen mit Schülerinnen und Schülern über Fragen nach Gott und den Glauben, über Weltanschauungen und Weltverantwortung, den Sinn des Lebens ins Gespräch.

„Wie ist das mit Frauen und Männern? Welche Kleidung trägst Du? Kann ich Deine Heiligen Schriften anfassen? Was darf man während der Feiertage und was nicht? Welche Grundsätze gibt es beim Fasten? Gibt es religiöse Gedankentabus? Ist an den Festtagen schulfrei? Kann ich Dein Gotteshaus betreten?“ In den Blick kommt bei dieser Fortbildung das Christlich-islamische Lernen. Wir tauschen uns aus über Themen, die in den Schulen „auf der Hand“ liegen und darüber, wie Lernen und Zusammenleben im Dialog in einer pluralen Schulwirklichkeit geschehen können.

Montag, 19. November 2018 - 15:00 bis 18:00
Kreiskirchenamt (Sitzungszimmer UG)

Manchmal wollen Schüler*innen es im Religionsunterricht ganz genau wissen: „Wie soll so etwas wie Auferstehung möglich sein? Was meinen Sie, wenn Sie über Auferstehung sprechen? Glauben Sie selbst daran?“ Fragen, die daherkommen wie „theologische Stolperseine“, weil sie uns zu einer persönlichen Stellungnahme herausfordern.
Im letzten Halbjahr haben wir uns mit dem Thema „Deutungen der Kreuzigung“ beschäftigt. In dieser Fortbildung soll es um Infragestellung, Vergewisserung oder Findung eigener Positionen zum Thema „Auferstehung“ gehen. Unterrichtserfahrungen „am eigenen Leib“ sollen ebenso zur Sprache kommen wie Möglichkeiten, persönliche Fragen ins Unterrichtsgeschehen einzubinden. Teilnehmende werden aus der Fortbildung Anregungen und Material für eine Unterrichtseinheit zum Thema „Auferstehung“ mitnehmen.

Montag, 26. November 2018 - 15:00 bis 17:00
Kreiskirchenamt (Sitzungszimmer UG)