Schulreferat Iserlohn Hans Hallwaß

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Kommende Veranstaltungen

Luther und die Reformation – mit dem Bilderzyklus „Luther – Der Verkünder“ von Otmar Alt erschließen

Es gibt viele Darstellungen zu und über Martin Luther. Otmar Alt nähert sich dem Reformator aber mit seiner eigenen bildreichen Sprache an. Dazu wählte er wichtige Stationen im Leben und in den Werken des Reformators aus. Er will neugierig machen auf Reformation, auf die vielen Hintergrundgeschichten und auf den Glauben an sich.

Otmar Alt (* 17. Juli 1940 in Wernigerode) ist ein vielschichtiger deutscher Maler, Grafiker, Designer und Bildhauer. Er vertritt den Leitgedanken, Kunst die man erklären muss, ist langweilig. Nach seiner Sichtweise soll Kunst nicht elitär, sondern jedem und auch jederzeit zugänglich sein. Der Betrachter soll sich die Bedeutung der Arbeiten selbst erarbeiten.

Wir werden ausprobieren und überlegen, wie sich auf der Basis dieser Überlegungen mit Schülern und Schülerinnen dazu arbeiten lässt.

Donnerstag, 18. Januar 2018 - 14:30 bis 16:30
Aus den Quellen schöpfen – Gottesdienst für Lehrerinnen und Lehrer

Zeit für Stille, Musik, Gebet, sich im Guten und Ganzen einfinden, mit Kolleginnen und Kollegen treffen, sich gegenseitig Kraft geben und aus den spirituellen Quellen schöpfen.

Wir beginnen mit einem kleinen Imbiss, bis alle angekommen sind, treffen uns zum Gottesdienst, setzen ihn fort mit zwanglosen Gesprächen.

Musikalisch begleiten uns Tanja Erdmann am Flügel und Peter Wevelsiep mit klassischer Gitarrenmusik.

Donnerstag, 08. Februar 2018 - 15:30 bis 18:00
Theologisches Forum: Der verdorrte Feigenbaum

Andreas Bedenbender versteht das Markusevangelium als ein Krisendokument – als poetische Reaktion auf den Jüdischen Krieg, auf die Verheerung Galiläas und die Zerstörung Jerusalems. Was immer an ungebrochener Verkündigung der frohen Botschaft von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, vor dem Jüdischen Krieg möglich gewesen war, nach dem Untergang Jerusalems war es nicht länger möglich, jedenfalls nicht für den Verfasser des ältesten der drei synoptischen Evangelien.

Im Markusevangelium wird darum nicht Theologie getrieben, »als wäre nichts geschehen «, und ebenso wenig erkennen wir in ihm das Bemühen, die Spannung zwischen christologisch begründeter Heilsgewissheit auf der einen Seite und der Erfahrung realer Heillosigkeit auf der anderen in einer Synthese aufzuheben. Stattdessen, so die These des Referenten, ist das Werk darauf angelegt, diese Spannung ohne den mindesten Versuch einer Abmilderung zur Geltung zu bringen.

Wir werden diese These anhand der biblischen Erzählung vom verdorrten Feigenbaum diskutieren.

Montag, 26. Februar 2018 - 15:30 bis 17:30
Abi - gib und nimm

Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die in der Sekundarstufe II am Gymnasium, an der Gesamtschule oder im Berufskolleg unterrichten, insbesondere an junge Kolleginnen und Kollegen, die Prüfungstexte suchen.
Wie der Titel der Veranstaltung sagt, sollen Texte und Aufgabenformulierungen – im Sinne einer Tauschbörse - ausgetauscht und besprochen werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden daher gebeten, eigene Texte und Formulierungen mitzubringen und den anderen Teilnehmenden zur Verfügung zu stellen.

Mittwoch, 28. Februar 2018 - 14:30 bis 16:30
Menschen, die für andere eintreten – Zivilcourage

Der 100. Geburtstag von Nelson Mandela und Hans Scholl sowie der 50. Todestag von Martin Luther King sind Anlass dieser Veranstaltung.
Zusammen mit Sophie Scholl werden wir diese vier Menschen vorstellen, die sich in außergewöhnlichem Maße mit Zivilcourage für Ideen, religiöse und politische Positionen eingesetzt haben.
Nach einer Einführung in deren Leben und Wirken wird eine Präsentation interessanter Filme, Bücher und Medien folgen und ihr Einsatz in Schule und Unterricht, aber auch in der Erwachsenenbildung, besprochen.

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung zwischen Schulreferat, Erwachsenenbildung und Mediothek.

 

Donnerstag, 01. März 2018 - 16:00 bis 17:30
Tod und Trauer in der Schule

 Tod und Trauer sind, wenn sie eintreten, nur auf den ersten Blick eine Störung des Ablaufs von Schule und Unterricht.

Auf den zweiten Blick stellt eine angemessene Reaktion darauf allerdings einen Gewinn dar: Sie fördert die Schulgemeinschaft, sie nimmt die Betroffenen ernst, sie zeigt die Relevanz der Schule und des Unterrichts für existentielle Lebensthemen - gerade das Unterrichtsfach „Religion“ hat dort etwas zu sagen, wo andere Fächer nur noch schweigen können.

Wir werden uns in dieser Fortbildung über eigene Erfahrungen im schulischen Umgang mit „Tod und Trauer“ im Akutfall befassen, einige Rituale kennenlernen, die das Gespräch in der Unterrichtsgruppe eröffnen und/oder entlasten können, ein Konzept erarbeiten, wie die ersten drei Tage nach dem Eintritt eines solchen Ereignisses gestaltet werden können … .

Kooperation der evangelischen Kirchenkreisen Hagen und Iserlohn und der ökumenischen Projektgruppe „Kirche und Schule

Mittwoch, 07. März 2018 - 14:00 bis 16:30
Gemeindehaus von St. Elisabeth, Scharnhorststr. 25, 58097 Hagen
Niemals geht man so ganz- Umgang mit Tod und Trauer in Kita und Schule

Über das Sterben und den Tod mit Kindern zu sprechen, fällt vielen Erwachsenen schwer.
Kommt es zu einem konkreten Trauerfall, fühlen wir uns oftmals hilflos.

Ziel dieser Fortbildung ist es, die Sprachfähigkeit über das in unserer Gesellschaft oft tabuisierte Thema „Sterben und Tod“ zu vergrößern und die Handlungskompetenzen für die Trauerbewältigung in Schule oder Kita zu erweitern.
Dazu werden die Vorstellungen von Kindern und Jugendlichen vom Tod und ihre Art zu trauern anhand verschiedener Bilderbücher dargestellt.
Mithilfe eines vielseitigen Entlastungsrituals und des „Trauerkoffers“ werden konkrete Möglichkeiten zum Umgang mit Krisensituationen aufgezeigt.

Insgesamt wird diese Fortbildung nicht überwiegend traurig, sondern auch ganz heiter sein – lassen Sie sich überraschen!

Montag, 16. April 2018 - 14:30 bis 17:00
Neuer Jesus in neuen Filmen?

Im Mittelpunkt stehen neuere Filme, in denen Jesus in metaphorischer Weise adaptiert wurde und die für den schulischen Gebrauch geeignet sind.

Wir werden diese Filme in Auszügen ansehen, ihren Aussagegehalt diskutieren und über den möglichen Einsatz im Unterricht sprechen. Auf Jesusfilme mit direktem biblischem Bezug wird ebenfalls hingewiesen, sie stehen aber nicht im Zentrum der Veranstaltung.
Stattdessen stellt die Förderung der Deutungskompetenz und zeitlichen Aktualisierung Jesu im Mittelpunkt.

 

Mittwoch, 16. Mai 2018 - 15:30 bis 17:30
Spiritualität als Elemente in Schule und Schulseelsorge

Jeder Religionsunterricht bedarf spiritueller Elemente, wenn er Erfahrungen mit Religion machen lassen will.

Aber insbesondere in den seelsorglichen Dimensionen und in der eigentlichen Schulseelsorge wird spirituelle Begleitung zunehmend bedeutsamer, um sinnstiftend zu wirken und/oder Gefühlen, wie Trauer und Abschied, aber auch Hoffnung und Anfang eine mehrdimensionale Ausdrucksform zu geben.

Neben den Räumen der Stille richten Schulen Gedenk- und Abschiedsorte ein, bieten besondere Formen des Wochenbeginns und Wochenausklangs an oder möchten Gespräche mit seelsorglichem Charakter durch kleine Rituale ergänzen.

Wir werden in einen Erfahrungsaustausch eintreten, von der eigenen Praxis berichten oder uns für die eigene Praxis anregen lassen.

Donnerstag, 24. Mai 2018 - 15:00 bis 17:00
Individuelle Gotteskonzeptionen ausdrücken – Arbeiten mit dem „Gotteskoffer“

Der „Gotteskoffer“ enthält eine Vielzahl von Gegenständen, mit denen die biblischen Metaphern des Alten Testaments  von Gottesvorstellungen dargestellt werden können. Dazu gibt es einen Leitfaden, mit dem Gespräche über die eigenen Gottesvorstellungen eröffnet und gefördert werden können.

Das Arbeiten mit dem Gotteskoffer hat das Ziel, Selbst- und Gotteskonzeptionen auszudrücken und – bei Bedarf – neu zu konstruieren. Dabei bleibt das Ergebnis individuell und in Nähe oder Distanz zum biblischen Konzept stehen, aber unsere inneren Konzepte werden
uns bewusst gemacht. Zugleich kann er benutzt werden, um die Lernausgangslage der Mitglieder einer Lerngruppe zu diesem zentralen
Thema zu erkennen.

Das Arbeiten mit dem Koffer ist für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene möglich.

Hinweis: Die Ausleihe des Gotteskoffers in der Mediothek ist an die Teilnahme der Fortbildung gebunden.

Mittwoch, 30. Mai 2018 - 15:30 bis 17:00