Das IRuM des Erzbistums Paderborn und die Schulreferate der Kirchenkreise in der Ev. Kirche von Westfalen führen im im Februar und März gemeinsam regionale Informationsveranstaltungen durch.

Diese Veranstaltung soll Ihnen neben wichtigen Informationen auch ein Forum zum Erfahrungsaustausch über die bisherige Praxis bieten. Darüber hinaus werden die Vorzüge und der Mehrwert der konfessionellen Kooperation als Verbesserung und Bereicherung des Religionsunterrichts herausgestellt.

Folgende Termine, jeweils 15.00 - 18.00 Uhr,  sind bisher geplant. Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Erzbistum Paderborn:

Kathrin Holthaus Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Grundschule)

Stefan Klug Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SEK I/II)

Alexander Schmidt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SEK I)

 

kath. Dekanate ev. Kirchenkreise/ Ansprechpartnerin/ Kontaktemail der Schulreferate Termin/ Veranstaltungsort
1.

Südsauerland/Siegen
(Stefan Klug)

Siegen/Lüdenscheid-Plettenberg
(Silke van Doorn)
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Dienstag, 27. Februar
Jugend- und Gemeindezentrum Lorenz-Jaeger-Haus

Frankfurter Str. 24

57462 Olpe
2.

Emschertal/Dortmund/Unna

(Katrin Holthaus, Silke Pannek-Anders)

Dortmund/Unna/Herne
(Ina Bierbrodt, Dortmund / Andreas Müller, Unna / Micaela Röse, Herne/ Arnd Robbelen, Herne)
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Montag, 12. März
Reinoldinum

Tagungszentrum der Ev. Kirche in Dortmund und Lünen

Schwanenwall 34

44135 Dortmund
3. Hagen-Witten/Märkisches Sauerland

Hagen/Iserlohn/Lüdenscheid/
Hattingen-Witten-Schwelm
(Christine Kress, Hagen/
Sabine Grünschläger-Brenneke, Hattingen-Witten-Schwelm/
Katharina Thimm, Lüdenscheid-Plettenberg/ Hans Hallwass, Iserlohn

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Donnerstag, 8. Februar
Hildegardis Schule

Zehlendorfer Str. 19

58097 Hagen
4.

Hellweg/Hochsauerland West

Hamm/Soest/Arnsberg

Michael Korthaus,Hamm/ Stefan Carl Soest/ Ulrich Hochmann, Arnsberg

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Donnerstag, 22. März

Petrushaus der ev. St. Petri-Pauli-Kirchengemeinde Soest

Petrikirchhof 10

59494 Soest
5. Lippstadt-Rüthen/Hochsauerland-Mitte/Hochsauerland-Ost

Hamm/ Soest/ Arnsberg
Michael Korthaus,Hamm/ Stefan Carl Soest/ Ulrich Hochmann, Arnsberg

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Donnerstag, 1. März

Gemeinsames Kirchenzentrum

Kastanienweg 6

59872 Meschede
6.

Paderborn/Büren-Delbrück

Paderborn
Burckhardt Nolte
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Dienstag, 27. Februar

Liborianum

An den Kapuzinern 5-7

33098 Paderborn
7.

Höxter

Paderborn
Burckhardt Nolte
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Montag, 19. Februar

Gästehaus Kloster Brede

Im Winkel 24

33034 Brakel
8. Rietberg-Wiedenbrück

Bielefeld/Gütersloh
Thilo Holzmüller, Andrea Seils

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Dienstag, 6.Februar
Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Brockhagener Straße 28, 33803 Steinhagen

9.

Herford-Minden

Herford/Minden /
Lippische Landeskirche

Manfred Karsch, Herford-Vlotho/ Ulrike Lipke, Minden-Lübbecke-Vlotho/
Andreas Mattke, lippische Landeskirche

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Dienstag, 20. Februar, 15.00 - 18.00 Uhr

Ort: Haus der kreiskirchl. Dienste, Hansastraße 60, 32049 Herford

10. Bielefeld-Lippe

Bielefeld
Andrea Seils

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Dienstag, 6. März

Ev. Schulreferat Bielefeld

Haus der Kirche

Marktgrafenstr. 7

33602 Bielefeld
11.

Bochum - Wattenscheid

 

 

 

 

 

Schulreferat Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid
Antje GrüDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bistum Essen
Dezernat Schule und Hochschule
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Dienstag, den 6.2.2018,

14.30 – 16.30h,

Evangelische Gesamtschule, Laarstraße 41, 45889 Gelsenkirchen

Im Rahmen der Antragsstellung ist die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung obligatorisch. In dieser Fortbildung findet u.a. eine Einführung in die Erstellung des fachdidaktischen und fachmethodischen Konzepts zur Konfessionellen Kooperation in der antragsstellenden Schule statt. An dieser obligatorischen Veranstaltung nimmt mindestens eine evangelische und eine katholische Lehrkraft teil.

Anmeldungen erfolgen direkt an die angegebenen Adressen.

 

Grundschule

  • 19.04.2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr Haus Maria Immaculata Paderborn, Kooperation mit Katrin Holthaus, Erzbistum Paderborn - Anmeldung beim IfL
  • 12.04.2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Heimvolkshochschule Könzgen, Haltern, Kooperation mit Barbara Bader, Bistum Münster - Anmeldung beim IfL
  • 25.04.2018, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr; August-Pieper-Haus Aachen, Kooperation mit Andreas Kürten, Bistum Aachen - Anmeldung beim IfL
  • 10.04.2018, PI Villigst - Anmeldung: www.pi-villigst.de
  • 23.04.2018, PI Villigst - Anmeldung: www.pi-villigst.de
  • 08.05.2018, Schulreferate, Aachen, Jülich; Krefeld-Viersen, Gladbach-Neuss, Ernst Christoffel Haus, Mönchengladbach-Rheydt, Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sekundarstufe I

  • 11.04.2018, 9.30 Uhr – 17.00 Uhr Franz-Hitze Haus, Münster Kooperation mit Andrea Reiling (Bistum Münster) und Ursula Deggerich (Bistum Essen) - Anmeldung beim IfL
  • 24.04.2018, 9.30 Uhr - 17.00 Uhr August-Pieper Haus, Aachen, Kooperation mit Andreas Kuerten (Bistum Aachen) - Anmeldung beim IfL
  • 25.04.2018, 9.30 Uhr – 17.00 Uhr Haus Maria Immaculata Paderborn, Kooperation mit Alexander Schmidt (Erzbistum Paderborn) Anmeldung beim IfL
  • 19.04.2018, PI Villigst - Anmeldung: www.pi-villigst.de
  • 04.06.2018, Haus der evangelischen Kirche, Essen – Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • 19.06.2018, Schulreferat Duisburg/Niederrhein in Kamp-Lintfort – Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Sommer 2017 sind Vereinbarungen zur Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsun­terrichts (KoKoRU) in Nordrhein-Westfalen zwischen den beteiligten (Erz-) Bistümern und den evangelischen Landeskirchen unterzeichnet worden. Auch wurde vom Schulministerium der Runderlass zum Reli­gionsunterricht in NRW aus dem Jahr 2003 im August 2017 erweitert, um neben der bisherigen Or­ganisationsform des konfessionellen Religionsunterrichts auch dem konfessionell-kooperativen Re­ligionsunterricht eine gesicherte Rechtsgrundlage zu geben.

 

Zum Schuljahresbeginn 2018j19 soll der konfessionell-kooperative Religionsunterricht für Grund­schulen und Schulen der Sekundarstufe I auf Antrag innerhalb des Gebiets der beteiligten Landeskir­chen und (Erz-) Bistümer möglich werden. Für Berufskollegs ist aufgrund einer längeren Vorberei­tungszeit erst eine Beantragung zum Schuljahresbeginn 2020/21 möglich.

 

Weitere Informationen:

 

FAQs ZU KoKoRU

Erlassänderung zum KoKoRU

Vereinbarung der Kirchen zu KokoRU

Termine Fortbildungen im Rahmen des Antragsverfahrens

Termine Informationsveranstaltungen in den Regionen

 

 

 

 

Was ist konfessionell-kooperativer Religionsunterricht?

  • Rechtlich ist konfessionell-kooperativer Religionsunterricht eine Organisationsform des konfessionellen Religionsunterrichts im Sinne des Grundgesetzes (Art. 7.3). Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht einer Schule setzt eine Vereinbarung zwischen der örtlich zuständigen evangelischen Landeskirche und dem örtlich zuständigen (Erz-) Bistum voraus.

  • Inhaltlich orientiert sich konfessionell-kooperativer Religionsunterricht an. dem Grundsatz "Gemeinsamkeiten stärken- Unterschieden gerecht werden". Dazu sind die weiterhin geltenden evangelischen und katholischen Lehrpläne aufeinander zu beziehen und in entsprechende Unterrichtsplanungen zu übersetzen. Hierzu wird es kirchliche Unterstützungsangebote geben.

  • Organisatorisch ist konfessionell-kooperativer Religionsunterricht Unterricht für evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler, an dem auf Antrag auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionen und Glaubensrichtungen teilnehmen können. Er ist mit einem verpflichtenden Fachlehrerwechsel verbunden, der gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler beide konfessionellen Perspektiven im Laufe des Unterrichts authentisch kennenlernen und sich damit auseinandersetzen können.

Warum konfessionell-kooperativer Religionsunterricht?

  • Weil die Zahl der christlichen Schüler und Schülerinnen auch in NRW rückläufig ist.

  • Weil aus schulorganisatorischen Gründen der evangelische oder katholische Religionsunterricht vielfach unter Nichtbeachtung der gesetzlichen Regelungen im Klassenverband erteilt wird.

  • Weil die Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern mit konfessioneller Kooperation im Religionsunterricht in anderen Bundesländern durchweg positiv sind.

  • Weil konfessionell-kooperativer Religionsunterricht die authentische Begegnung mit der an­ deren Konfession nachhaltig ermöglicht und so hilft, sich der eigenen Konfession im Dialog bewusster zu werden. Das gilt für die Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die Lehrerinnen und Lehrer.

Wie wird der Antrag gestellt?

  • Die Fachkonferenzen Ev. und Kath. Religionslehre beraten und beschließen gemeinsam und einvernehmlich über die Antragstellung.

  • Die Schulen, in denen der konfessionell-kooperative Religionsunterricht eingeführt werden soll, stellen ab Frühjahr 2018 einen Antrag über die Schulleitung an die Schulaufsicht.

Wie läuft der Entscheidungsprozess?

  • Die Schulaufsicht teilt den kirchlichen Stellen ihre beabsichtigte Entscheidung mit, worauf die Kirchen das Einvernehmen herstellen. Die Entscheidung über den Antrag wird den Schulen von der Schulaufsicht mitgeteilt.

Was ist dem Antrag beizufügen?

  • Dem Antrag sind Nachweise der Beschlussfassung der Fachkonferenzen Ev. und Kath. Religionslehre, der Information der Schulkonferenz, einer erfolgten Elterninformation und ein Konzept für die fachdidaktische und fachmethodische Ausgestaltung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts an der Schule beizufügen.

Welche Voraussetzungen müssen an den Schulen erfüllt sein?

  • Der Religionsunterricht kann an einer Schule konfessionell-kooperativ ermöglicht werden, an der Religionsunterricht beider Konfessionen -erteilt von entsprechenden Religionslehrerinnen und Religionslehrern mit kirchlicher Bevollmächtigung- stattfindet.

  • Vor dem Hintergrund der gültigen Lehrpläne werden für die Beantragung Standardzeiträume vorgegeben, d. h. die Schulen beantragen für die Klassen 1+2, 3+4, 5+6, 7+8, 9+10. Am Gymnasium sind die Standardzeiträume 5+6, 7-9. (G8) bzw. 5+6, 7+8, 9+1o (G9). Für das Berufskolleg wird bezogen auf die Bildungsgänge beantragt. Die jeweiligen Folgejahrgänge können nach dem gleichen Modell der Kooperation unterrichtet werden.

Was hat es mit dem fachdidaktischen und fachmethodischen Konzept auf sich?

  • Da es sich um zwei eigenständige Fächer handelt, die im Rahmen eines bestimmten Zeit­raumes kooperieren, sind zur Genehmigung (s. o.) ein fachdidaktisches und fachmethodisches Konzept durch die beantragende Schule auf der Basis der jeweils gültigen Lehrpläne vorzulegen und zu prüfen.

  • Dabei muss sichergestellt sein, dass die konfessionsverbindenden und die konfessionsspezifischen Themen angemessen abgebildet und behandelt werden.

  • Die Begegnung mit der anderen Konfession soll angemessen berücksichtigt werden; dies beinhaltet die Thematisierung der konfessionellen Ausprägungen des christlichen Glaubens durch die jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrer; deshalb sollte auch ein Wechsel der Fachlehrkräfte in den Blick genommen werden.

Wie wird der Fachlehrerwechsel gestaltet?

  • Mit dem Konzept für die Gestaltung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts an der jeweiligen Schule ist auch ein verbindlicher Fachlehrerwechsel verbunden. Der Fachlehrerwechsel ist Teil des fachdidaktischen und fachmethodischen Konzepts der Schule und macht deutlich, wo konfessionelle Schwerpunkte gesetzt werden, damit die Schülerinnen und Schüler im Laufe des bestimmten Zeitraums jeweils beide Konfessionen authentisch kennenlernen und reflektieren können.

Was hat es mit den verpflichtenden Fortbildungen auf sich?

  • Damit die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer konfessionsbewusst und konfessionssensibel unterrichten können, ist die Teilnahme an einer entsprechenden Fortbildung obligatorisch und sollte möglichst zum Antragszeitpunkt vorliegen bzw. zeitnah in den Blick genommen werden. Diese Fortbildung wird von den Kirchen durchgeführt; die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht. In diesen Fortbildungen werden v. a. Fragen zum Wechsel der Fachlehrkräfte und zu den fachdidaktischen/fachmethodischen Konzepten geklärt.

Wer sind meine Ansprechpartner für weitere Fragen?

  • Liste mit Namen der Ansprechpartner in den (Erz-) Bistümern und Landeskirchen!