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Du bist Schuld! Leben zwischen Schuld, bestrafen, wieder gut machen und vergeben.

Das Thema „Schuld und Vergebung“ ist ein klassisches Thema im RU genauso wie in der Konfirmandenarbeit.
In der Fortbildung versuchen wir die wirklichkeitsrelevante Perspektive des Themas zu verdeutlichen: Was bedeutet es eigentlich, wenn eine Schuldgeschichte eine Beziehung belastet? Und wie können uns theologische Perspektiven dabei helfen?
Dies soll aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden: Die Geschichte des „verlorenen Sohnes“ entfaltet die Kraft des Vergebens
im Wirrwarr von Verprassen, Scheitern, Angst vor Bestrafung, Wille um Wiedergutmachung und schließlich Neid.
Mit einem Sündenbock-Spiel versuchen wir den Umgang mit Schuld über einen Täter-Opfer-Ausgleich zu entschlüsseln.
Mit der Adam-und Eva-Geschichte schließlich erarbeiten wir den Zusammenhang von Schuld und Sünde.
Das „Sündenbock-Spiel“ und die Module für eine religionspädagogische Einheit zum Thema „Schuld und Vergebung“ stehen allen Teilnehmer* innen anschließend zur Verfügung.

Donnerstag, 03. Mai 2018 - 14:00 bis 18:00
Paul-Gerhardt Gemeindehaus Paderborn, Am Abdinghof 5, 33098 Paderborn

Schüler*innen fragen - wie antworten?

Im Religionsunterricht kommt es oft vor, dass Schüler*innen tiefergehende, provozierende und kritische Fragen aufwerfen, die
uns als Religionslehrkäfte anfragen und herausfordern. Die Schüler*innen verbinden ihre Fragen zugleich mit der eigenen Lebenswirklichkeit, zum Beispiel: Gibt es Gott eigentlich wirklich – und wenn ja, wie kann ich das herausfinden? Was habe ich davon, dass
ich an Gott glauben soll? Diese oder ähnliche existenzielle Fragen kennen keine konfessionellen Grenzen. Schüler*innen suchen
für sich selbst nach Klarheit und brauchen dafür verlässliche Gegenüber: authentische, aufrichtige und (selbst-)kritische Lehrer*innen
und Lehrer. Guter Religionsunterricht lebt nicht zuletzt auch von der religiösen Positionierung der Lehrkraft.
Bei diesem konfessionell-kooperativen Fortbildungstag stehen der Umgang mit solchen Schülerfragen und die Beschäftigung mit möglichen Antworten im Mittelpunkt. Dazu befragen wir zunächst die eigenen theologischen Standpunkte zur Frage nach Gott. Darüber hinaus versuchen wir die kritischen Fragen von Schüler*innen nachzuvollziehen. Die Fortbildung mündet in die Vorstellung und das Ausprobieren einiger religionspädagogischer Bausteine, die hilfreich sein können, um die existentielle Dimension des Fragens nach Gott herauszuarbeiten. Diese Bausteine lassen sich auch in die eigene Unterrichtspraxis integrieren.
Ziel der Veranstaltung ist es, das persönliche theologische Profil zu schärfen und eigene Kompetenzen im Theologisieren mit Kindern und
Jugendlichen zu schulen.

Mittwoch, 16. Mai 2018 - 09:00 bis 16:00
Ev. Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Paderborn, Am Abdinghof 5, 33098 Paderborn

Zachäus und der Zaster - biblische Geschichten erzählend mit der Wirklichkeit der Schüler*innen verweben.

Die Zachäus-Geschichte ist ein Klassiker unter den Erzählgeschichten des Neuen Testaments. Wir versuchen, die Geschichte des Oberzöllners Zachäus mit Hilfe einer 4-Schritte-Methodik für SuS zu verdeutlichen und sie mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit zu verweben. Dabei ist der Ausgangspunkt unseres Zugangs zur Zachäusgeschichte der Teil, der –bewusst?- vom Evangelisten Lukas nicht erzählt wurde: Das Leben- verändernde Gespräch zwischen Jesus und Zachäus.

Donnerstag, 07. Juni 2018 - 14:00 bis 18:00
Paul-Gerhardt Gemeindehaus Paderborn, Am Abdinghof 5, 33098 Paderborn

Provokation oder Inspiration? Biblische Perspektive im Film

(Kooperationsveranstlatung zwischen dem Ev. Kirchenkreis und dem IRuM)

Was halten Sie von der Idee, die Begegnung Moses mit Gott am brennenden Dornbusch als eine Begegnung des Mose mit einem sehr
forschen und eigenwilligen Kind zu inszenieren? In Ridley Scotts Hollywood-Blockbuster „Von Göttern und Königen“ aus dem Jahr 2015
können wir Mose dabei zuschauen, wie er sich mit einem solchen Kind auseinandersetzen muss. Ob das eine angemessene Deutung ist?
Es gibt ungezählte biblische Perspektiven, die auf provokante, aber oft auch inspirierende Weise in Filmen aufgegriffen und verarbeitet
werden. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche – an biblischen Geschichten orientierte – filmische Umsetzungen. Es gibt eine Reihe
guter Filme, die wichtige biblische Fragestellungen (z.B. das Verhältnis von Schuld, Bestrafung und Vergebung) thematisieren und mit der
Wirklichkeit kontrastieren.
In der Fortbildung wollen wir uns mit einigen dieser Filme intensiver beschäftigen. Dazu sichten und analysieren wir exemplarische Filmausschnitte, die sich für den Unterricht eignen. Darüber hinaus werden religionsdidaktische Ideen und Anregungen vorgestellt.
Alle Filme und die fertigen Unterrichtseinheiten mit detailliertem Verlaufsplan stehen allen Teilnehmer*innen anschließend zur Verfügung.

Zielgruppe: Alle Schulformen SEK I und II, Pfarrer/innen, Gemeindepädagogen/innen

Donnerstag, 21. Juni 2018 bis Dienstag, 06. Februar 2018 15:00 - 18:00
Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit (IRuM), Am Stadelhof 10, 33098 Paderborn

Schuljahresabschluss Agape-Mahl

Zum Schuljahresende möchten wir Sie gerne zu einem entspannten und vor allem genussreichen Abend ins Haus der Evangelischen Kirche in Paderborn einladen. Wir wollen gemeinsam mit einem geistlichen Impuls und anschließendem Essen das Schuljahr verabschieden und Ihnen für Ihre Arbeit danken. Besonders herzlich sind auch die Lehrer*innen eingeladen, die neu an
Schulen im Ev. Kirchenkreis sind oder in den Ruhestand gehen.

Mittwoch, 11. Juli 2018 - 17:00 bis 20:00
Haus der Evangelsichen Kirche, Klingenderstr. 13, 33100 Paderborn